(2026). 'Schlafwandlerschaften'. Hermann Broch und Italo Svevo im Dialog . Retrieved from https://hdl.handle.net/10446/327105
'Schlafwandlerschaften'. Hermann Broch und Italo Svevo im Dialog
Goggio, Alessandra
2026-01-01
Abstract
Ausgehend von einzelnen biografischen Parallelen sowie eher zufälligen Übereinstimmungen im Leben (und Werk) von Hermann Broch und Italo Svevo untersucht der Beitrag die nur scheinbar unterschiedlichen Ansätze, mit denen beide Autoren den Wertezerfall an der Jahrhundertwende und zu Beginn des 20. Jhs. thematisieren und narratologisch erfahrbar machen. Im Zentrum der Analyse stehen Brochs Schlafwandler-Trilogie und Svevos Roman Zenos Gewissen, deren vergleichende Betrachtung zwei unterschiedliche, aber im Kern ähnliche Haltungen zur Welt und zum Selbst offenlegen soll. Dabei wird gezeigt, wie sich Brochs Schlafwandler-Figuren und Svevos „inetti“ – seine lebensuntauglichen Helden – als zwei Varianten desselben Phänomens entpuppen. Ein besonderes Augenmerk gilt zudem der Erzählstruktur der Romane. Trotz ihrer unterschiedlichen narrativen „Architektur“ soll eine gemeinsame „Blaupause“ herausgearbeitet werden, die beiden Werken zugrunde liegt und sie in einen literarischen Dialog treten lässt.File allegato/i alla scheda:
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